Stiftung Internationaler Gärtneraustausch

Der 4. Newsletter der Stiftung ist erschienen

Newsletter 
www.gaertneraustausch.de [www]


Verband Botanischer Gärten

Stellenausschreibung

Das
Forschungszentrum Jülich
hat eine offene Stelle als
Landwirtschaftlich-Technischer Assistent (m/w)
zu vergeben.



Stellenausschreibung 


Forschungszentrum Jülich

Stellenauschreibung

Die Wilhelma sucht baldmöglichst eine/n
Botaniker/in
als Leiter/in des Fachbereichs Botanik.

Sein/ihr Arbeitsgebiet umfasst vor allem die wissenschaftliche Betreuung des Pflanzenbestandes, die Gestaltung von Schauhäusern und die Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit des Gartens. Dem Stelleninhaber/ der Stelleninhaberin sind 31 Mitarbeiter zugeordnet.
Erwartet werden ein abgeschlossenes Studium der Biologie (Botanik), nach Möglichkeit eine abgeschlossene Gärtnerlehre der Fachrichtung Zierpflanzenbau und praktische Erfahrung mit der Arbeit in einem botanischen Garten.
Die Stelle ist nach EG 14 TV-L bewertet. Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Die Einstellung erfolgt zunächst auf zwei Jahre. Eine dauerhafte Anstellung wird angestrebt.
Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen erwünscht Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen werden bis zum 30.05.2010 erbeten an die

Wilhelma
Postfach 50 12 27
70342 Stuttgart
Email: info@wilhelma.de
Web: www.wilhelma.de


Stellenausschreibung 


Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten

Stellenauschreibung

Der Botanische Garten der Universität Würzburg
sucht für den Aufbau und die Koordination des Lehr-Lern-Gartens
eine/n Botaniker/in oder eine/n Umweltpädagogen/in

Der Lehr-Lern-Garten ist ein gemeinsames Projekt des Botanischen Gartens mit der Fachgruppe Didaktik Biologie. Das Projekt wird ab dem Wintersemester 2010/11 über Studiengebühren finanziert und ist ein Beitrag zur Verbesserung der Lehrbedingungen für die Lehramtsstudierenden an der Universität Würzburg. Diesen Studierenden soll im Rahmen von Lehrveranstaltungen reale Praxiserfahrung im Umgang mit Schulklassen ermöglicht werden.
Im Lehr-Lern-Garten sollen neue Führungs- und erlebnispädagogische Konzepte erarbeitet werden, mit Hilfe derer die Studierenden lernen sollen, Schülern unterschiedlicher Schultypen und Jahrgangsstufen neben Fachwissen Begeisterung, Staunen und die so wichtige emotionale Verbundenheit mit der Natur zu vermitteln. Derzeit werden pro Jahr etwa 200 Führungen angeboten - überwiegend für Schulklassen. Damit die Studierenden ausreichend Praxiserfahrung sammeln können, soll dieses Angebot ausgebaut werden.

Zu den Aufgaben der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers gehören u.a.: Koordination des Lehr-Lern-Gartens, Entwicklung und Pflege von Kooperationen mit den regionalen Schulen und Bildungsträgern, Kooperation mit einem Doktoranden der Fachgruppe Didaktik Biologie, Aufbau einer Internetplattform des Lehr-Lern-Gartens, Ausbildung und Anleitung der Studierenden im Verbund mit Konzeption und Weiterentwicklung der pädagogischen Angebote.
Sie arbeiten zusammen mit den Mitarbeitern des Botanischen Gartens und der Fachdidaktiken, mit Studierenden und den Schulen. Fundierte botanische Kenntnisse, Promotion, Erfahrungen in der Umweltpädagogik sowie ausgeprägte Teamfähigkeit sind Voraussetzungen. Erfahrungen in der Arbeit an außerschulischen Lernorten mit naturwissenschaftlicher Thematik sind wünschenswert.


Die Stelle ist nach TV-L E 13 bewertet. Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes für zunächst ein Jahr. Eine Verlängerung der Anstellung wird angestrebt.

Wenn Sie unser Anforderungsprofil erfüllen, die geschilderten Aufgaben für Sie eine interessante Herausforderung darstellen und Sie Lust haben, etwas Neues aufzubauen, sollten Sie sich bei uns bewerben.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Dr. Gerd Vogg, vogg@botanik.uni-wuerzburg.de; Tel. 0931-31 86239.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 20. Juni 2010 mit den üblichen Unterlagen bei:
Universität Würzburg
Prof. Dr. Markus Riederer
Lehrstuhl für Botanik 2
Julius-von-Sachs-Platz 3
97082 Würzburg


Stellenausschreibung 


Botanischer Garten Würzburg

Poster Ausstellung

"Biodiversität in unseren Händen - Die Botanischen Gärten Deutschlands"

Die Ausstellung liegt in Bonn (Ansprechpartner Markus Radscheit) und kann jederzeit - wie abgesprochen - kostenlos entliehen werden.



Verband Botanischer Gärten e.V.

Grundsätze im Umgang mit invasiven und potentiell invasiven Pflanzenarten in Botanischen Gärten

Verband Botanischer Gärten e.V und AG Österreichische Botanische Gärten

  • Die Botanischen Gärten in Deutschland und Österreich sind sich der vielfältigen Probleme bewusst, die invasive Pflanzenarten verursachen können. In der Vergangenheit haben Botanische Gärten in einzelnen Fällen dazu beigetragen, dass sich Arten einbürgern konnten, die sich in der Folge invasiv zeigten. Daraus erwächst den Botanischen Gärten eine besondere Verantwortung im zukünftigen Umgang mit invasiven und potentiell invasiven Pflanzenarten.

  • Botanische Gärten sind einer der wichtigsten Partner der Behörden im Umgang mit der Problematik invasiver Pflanzenarten. Sie sind aufgrund ihres gärtnerischen und botanischen Know-hows sowie ihrer großen Pflanzensammlungen prädestiniert für Aktivitäten im Bereich der Vorbeugung. Sie können durch ihre praktischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Forschungen dazu beitragen, potentiell invasive Arten zu erkennen und durch Untersuchungen zur Ökologie der Arten wertvolle Beiträge für Managementstrategien zu entwickeln.

  • Botanische Gärten machen durch ihre Öffentlichkeitsarbeit breiten Bevölkerungsschichten die Problematik invasiver Pflanzenarten bewusst. Der dabei im Mittelpunkt stehende Aufklärungs- und Vorbeugungsgedanke trägt zur Unterbindung einer weiteren Ausbreitung invasiver Arten bei.

  • Ausführliche Information:
    Grundsätze im Umgang mit invasiven und potentiell invasiven Pflanzenarten in Botanischen Gärten 

    Verband botanischer Gärten e.V.

    Sabine Werres1, Ian Wright2, Stefan Wagner1

    1) Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz im Gartenbau, Messeweg 11/12, 38104 Braunschweig, S.Werres@BBA.de
    2) The National Trust, Trengwainton, Penzance, Cornwall TR20 8RZ, Großbritannien, ian.wright@nationaltrust.org.uk

    In der Gruppe der Mikroorganismen gibt es zahlreiche Krankheitserreger, die Pflanzen befallen. Zu einer der wichtigsten Gruppe gehört die Klasse der Oomycota, zu denen die Gattung Phytophthora gehört. Die Arten innerhalb dieser Gattung sind fast alle an Pflanzen pathogen. Nach der neuesten Nomenklatur zählen die Oomyceten nicht mehr zu den niederen Pilzen sondern werden der neuen Klasse der Chromista oder heterokarionten Algen zugerechnet.
    In den letzten Jahren wurden an erkrankten Pflanzen immer wieder neue Phytophthora-Arten entdeckt. Zwei von ihnen gelten als besonders aggressiv: Phytophthora ramorum und Phytophthora kernoviae.
    P. ramorum wurde Mitte der 90er Jahre das erste Mal in den Niederlanden und in Deutschland von Rhododendron isoliert, die an einem ungewöhnlichen Triebsterben erkrankt waren. Etwa zeitgleich wurde in den USA in den kalifornischen Küstenwäldern ein ungewöhnliches Eichensterben beobachtet. Im Jahr 2000 wurde P. ramorum als Erreger dieses neuen Sudden Oak Death identifiziert. P. kernoviae ist ein neues Mitglied der Phytophthora-Familie, das erst 2003 aus einer kranken Buche in Südengland isoliert wurde. [...] 

    Gärtnerausbildung an Botanischen Gärten
    und Pflanzensammlungen
     

    Interview mit Auszubildenden am Botanischen Garten Freiburg
    Quelle: Freiburger Uni-Magazin 2/07
     


    Eine Berufsausbildung in einem Botanischen Garten bietet - neben spannenden Einblicken in dessen verschiedene Aufgabengebiete - eine sinnvolle, verantwortungsreiche Tätigkeit im Bereich der Kultur einmaliger Pflanzenschätze. Dafür benötigen Botanische Gärten engagierte Spezialisten, die mit "ihren" oftmals Hunderten von Pflanzenarten vertraut sind und gelernt haben, unter welchen Bedingungen diese gedeihen. Sie wissen, welche Standortbedingungen verschiedene Pflanzen brauchen und wie sie kultiviert werden. Freude an Pflanzen und eine gute Beobachtungsgabe sind für diese Aufgaben besonders wichtig.
    Man kann die Gärtnerausbildung in Botanischen Gärten in den Berufssparten Zierpflanzenbau, Stauden und Baumschule absolvieren. Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel drei Jahre, bei entsprechender Vorbildung zwei Jahre. Die Ausbildung wird ergänzt durch überbetriebliche Schulungen in Lehr- und Versuchsanstalten oder durch ein Praktikum in einem Erwerbsbetrieb, um Einblicke z.B. in Produktionstechniken und Vermarktung zu erhalten.

    Pflanzenvielfalt in Wissenschaft, Gartenbau, Umweltbildung und Naturschutz

    Aufbau einer dezentralen Rosen-Genbank  

    Die Stiftung Europa-Rosarium Sangerhausen der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde (GRF) hat die Gründung einer dezentralen Rosen-Genbank initiiert. In diesem Netzwerk sollen möglichst alle in Deutschland vorhandenen Rosensorten erfasst und für die Zukunft gesichert werden.

    Kontakt:
    Thomas Gladis
    Europa-Rosarium
    Steinberger Weg 3
    D-06526 Sangerhausen
    Tel.: 03464-579594
    E-Mail: th.gladis@gmx.de
    Internet: VDR-Stiftung Europa-Rosarium Sangerhausen

    An alle DirektorInnen und KustodInnen der Botanischen Gärten in Deutschland

    Aufbau eines dezentralen Netzwerkes regionaler Genbanken für Wildpflanzen in Deutschland  

    -Aufruf für eine Pilotinitiative der Botanischen Gärten in Deutschland -

    vorgelegt von
    Herbert Hurka, Peter Borgmann, Nikolai Friesen und Barbara Neuffer
    Botanischer Garten und Spezielle Botanik, Universität Osnabrück

    Der Vorstand des Verbands Botanischer Gärten e.V. bittet nochmals ausdrücklich alle Mitglieder, die in den Botanischen Gärten in Print- oder Dateiform vorhandenen und für die Weitergabe an andere Gärten geeigneten Informationsmaterialen (Schriften, Broschüren, Plakate, Ausstellungsunterlagen etc.) für eine Übersichtserstellung zu melden. Die Unterlagen sollen zentral erfasst werden, um sie dann z. B. via Internet als Datei allen Mitgliedern zugänglich zu machen.
    Die Sammlung und Katalogisierung aller geeigneten Informationsschriften übernimmt für den Verband Dr. Hartwig Schepker von der Rhododendronpark GmbH (botanika) in Bremen. Alle Mitgliedsgärten, die entsprechende Materialien zur Verfügung stellen können, werden gebeten, diese an folgende Adresse zu schicken:

    Dr. Hartwig Schepker
    Rhododendronpark GmbH (RHOPAG)
    Deliusweg 40
    D - 28359 Bremen
    Telefon.: +49 (0)421 427 066 22
    Telefax : +49 (0)421 427 066 20
    Email: schepker@rhododendronpark-bremen.de


    Verband Botanischer Gärten e.V.