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Aktuelles aus dem Verband

Label für Erhaltungskulturen gefährdeter Wildpflanzen

Schon gesehen?Label  Erhaltungskultur gefährdeter Wildpflanzen vor einer Kultur von Dactylorhiza majalis im Botanischen Garten Potsdam

Zukünftig werden Sie bei einem Besuch in Botanischen Gärten diese Plakette häufiger entdecken. Die Kollegen und Kolleginnen der AG Erhaltungskulturen entwickelten das Label "EGW-Erhaltungskulturen gefährdeter Wildpflanzen" zusammen mit dem Projekt Wildpflanzenschutz Deutschland WIPs-De II. 

Das Label dokumentiert die Aktivitäten zum Schutz der Wildpflanzen und unterstreicht den Stellenwert von Erhaltungskulturen.

Es verdeutlicht als Qualitätsmerkmal den verantwortungsvollen Umgang mit den Wildpflanzen in Kultur. Alle Sammlungshalter arbeiten nach den  Allgemeinen Qualitätsstandards für Erhaltungskulturen gefährdeter Wildpflanzen.


Das Foto zeigt eine Erhaltungskultur von Dactylorhiza majalis (Breitblättrige Fingerwurz) im Botanischen Garten Potsdam. Sie ist eine von 92 Pflanzenarten, für deren Erhalt die Bundesrepublik Deutschland eine hohe Verantwortung hat. Das Projekt WIPs-De II kümmert sich um die Verantwortungsarten. Erhaltungskulturen von D. majalis gibt es ebenfalls in den Botanischen Gärten Greifswald, Osnabrück und Regensburg. 

Mehr zu den Verantwortungsarten: Bundesamt für Naturschutz


Die Arbeitsgruppe

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Auftaktveranstaltung Projekt "Politische Pflanze"

 
„Pflanzen haben eine große politische und gesellschaftliche Bedeutung, die vielen Menschen gar nicht bewusst ist“, erklären die Projektleiter Prof. Dr. Andreas Eis und Marina Hethke von der Universität Kassel. Gemeint seien zum Beispiel das industrielle Produzieren, die Auswirkung vom Konsum und Handel auf die Vielfalt, die Arbeitsbedingungen im globalen Süden oder Aspekte des Schützens und Nutzens. Um diese Themen besonders jungen Menschen näher zu bringen, sollen in einem Projekt der Universität neue Bildungsformate rund um pflanzliche Vielfalt entwickelt und getestet werden. In Kooperation mit Naturschutzakademien und Botanischen Gärten seien Veranstaltungsreihen in acht Bundesländern geplant. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das dreijährige Projekt fachlich und finanziell mit 298.325 Euro.

 Pressemitteilung